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Anglerheim liegt in Schutt und Asche 07.01.2009

Nach dem Großbrand 08.01.2009

Quelle: Taunus-Zeitung vom Kalenderwoche 2 / 2009

Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn ausgebrannt

Schloßborn – Das Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn ist am Dienstag in den frühen Morgenstunden komplett nieder gebrannt. Um 5.23 Uhr wurde durch die zentrale Leitstelle des Hochtaunuskreises Alarm für die Feuerwehr Schloßborn ausgelöst. Als die ersten Einsatzkräfte der Wehr Schloßborn mit dem Hilfeleistungstanklöschfahrzeug am Ünglücksort an den Angelteichen in Nähe der Landesstraße Richtung Ruppersthain eintrafen, stand das ca 30 Quadratmeter große Vereinsheim bereits in Flammen. Daraufhin wurden die Feuerwehren Glashütten, Oberems und ein Großtanklöschfahrzeug aus Kronberg angefordert. In den Einsatz gingen jedoch nur die Feuerwehr Schloßborn, das Tanklöschfahrzeug Glashütten und das Großtanklöschfahrzeug aus Kronberg. Ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz begann sofort mit dem Löschangriff. Mit den Tanklöschfahrzeugen wurde ein Pendelverkehr eingerichtet um ausreichend Löschwasser zum Brandherd zu bringen, der außerhalb der Bebauung liegt und somit nicht ans öffentliche Wassernetz angeschlossen ist. Die Einsatzstelle wurde mit Halogenscheinwerfern ausgeleuchtet. Durch den schnellen Einsatz der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein benachbarten Geräteschuppen, in dem unter anderem ein Rasenmähertraktor steht, sowie auf sanitäre Anlagen verhindert werden. Das Vereinsheim, in dem unter anderem eine komplette Einbauküche stand, konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Zwei Propangasflaschen sowie mehrere Benzinkanister wurden aus einem Nebenraum geborgen und gekühlt. Der Unterboden musste mit Einreißhaken und Brechstangen geöffnet werden, da sich dort noch zahlreiche Glutnester befanden. Bei eisigen Temperaturen waren 46 Einsatzkräfte, darunter drei Frauen, unter der Leitung von Gruppenführerin Natascha Schladenhaufen im Einsatz. 20 Einsatzkräfte trugen schweren Atemschutz. Der Einsatz der Schloßborner Wehr war an der Brandstelle um 9.30 Uhr beendet. Die Aufräumarbeiten im Gerätehaus dauerten noch bis 12 Uhr. Am Nachmittag wird durch die Feuerwehr Schloßborn noch eine Brandnachschau durchgeführt. Der entstandene Sachschaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Der Vorsitzende des Vereins, Michael Raineri, wurde informiert und kam sofort an die Einsatzstelle. Die Kriminalpolizei nahm noch am Morgen die Ermittlungen auf. Das Feuer entstand wohl im Bereich eines Holzofens. Brandstiftung kann ausgeschlossen werden. Während des gesamten Einsatzes stand ein Rettungswagen an der Brandstelle in Bereitstellung, verletzt wurde aber niemand.

 

Quelle: Taunus-Zeitung vom 08.01.2009

Nach dem Großbrand

Schloßborn. Die Betroffenheit war groß, als sich der Angelsportverein Schloßborn zur Krisensitzung traf. Bei einem Brand am Dienstagmorgen war deren Vereinshaus nahezu völlig zerstört worden (wir berichteten). «Wir haben aber nicht resigniert die Köpfe hängen lassen», stellt der Vereinsvorsitzende Michael Raineri klar. Einig seien sich alle darin gewesen, dass das Vereinsleben weitergehen solle. Und: Alle Mitglieder hätten ausdrücklich die Arbeit der Feuerwehr vor Ort gelobt. «Vor allem die Einsatzleitung hat ganz hervorragende Arbeit geleistet», sagt Raineri. «Vielleicht stellen wir ja im März erstmal ein Zelt auf – in jeden Fall haben wir uns vorgenommen, uns weiter mindestens einmal in der Woche zu treffen», sagt er voller Zuversicht. Jetzt müsse man eben notgedrungen improvisieren. Mit dem möglichen Wiederaufbau des Gebäudes wolle man aber erstmal warten, so der Vorsitzende. Allerdings sei schon Kontakt mit der Bauabteilung und dem Umweltamt der Gemeinde Glashütten aufgenommen worden. «Wir wissen ja derzeit noch nicht, wie viel uns von dem Schaden ersetzt wird. Unsere Versicherung wird erstmal ihren Gutachter schicken.» Über die Höhe des Schadens gehen die Einschätzungen indes weiter auseinander. Während Raineri von bis zu 60 000 Euro ausgeht, nimmt die Polizei nach ihrem derzeitigem Kenntnisstand weiterhin eine Schadenshöhe von nur 10 000 Euro Schaden an. Diese Summe habe er den Beamten frühmorgens um halb sechs als «Mindestbetrag» genannt, sagt der Vereins-Chef. «Nur so kann ich mir vorstellen, wie man bei der Polizei auf diesen Betrag kommt. «Die Ermittlungen der Kriminalpolizei gehen weiter – nicht zuletzt auch deshalb, weil die Brandursache weiter unklar ist», sagt Michael Greulich von der Polizeidirektion Hochtaunus. Man könne Brandstiftung nicht ausschließen. Die Feuerwehr hatte dagegen am Dienstag noch ausgeschlossen, dass das Feuer gelegt worden sein könnte. Aber auch die Kripo hält es für wahrscheinlich, dass das Feuer im Bereich des Holzkohleofens ausgebrochen ist. roh

Quelle: Taunus-Zeitung vom 07.01.2009

Anglerheim liegt in Schutt und Asche

Schloßborn. Schock für die Angelsportfreunde im Glashüttener Ortsteil Schloßborn: Bei einem Großfeuer ist am Dienstagmorgen das Vereinsheim des Angelsportvereins Schloßborn völlig zerstört worden. Die Feuerwehr konnte das Niederbrennen der Hütte nicht mehr verhindern. Die Ursache des Feuers ist noch unbekannt, die Kriminalpolizei ermittelt.Um 5.23 Uhr wurde bei der zentralen Feuerwehrleitstelle des Hochtaunuskreises Großalarm für die Feuerwehr Schloßborn ausgelöst. Als die Einsatzkräfte an den Angelteichen in der Nähe der Landesstraße 3319 eintrafen, stand das etwa 30 Quadratmeter große Gebäude bereits vollständig in Flammen. Daher mussten zusätzlich die Feuerwehren aus Glashütten und ein großes Löschfahrzeug aus Kronberg nachgefordert werden. Mit schweren Atemschutzgeräten und einem Pendelverkehr zwischen den Löschwagen und der brennenden Hütte konnte ein Übergreifen der Flammen auf einen benachbarten Geräteschuppen mit einem Rasenmäher Traktor sowie auf die sanitären Anlagen verhindert werden. Der Löschwageneinsatz war nach Angaben der Brandbekämpfer notwendig, da das Grundstück nicht an das öffentliche Wassernetz angeschlossen ist.Das Vereinshaus selbst wurde jedoch samt Inneneinrichtung völlig zerstört. Aus einem Nebenraum konnten allerdings noch mehrere Benzinkanister und zwei Propangasflaschen vor der Hitze gerettet werden. Da sich im Unterboden noch zahlreiche Glutnester befanden, mussten die Brandbekämpfer darüber hinaus noch den Unterboden mit Brechstangen und Einreißhaken öffnen. Der Einsatz der Schloßborner Feuerwehr war um 9.30 Uhr beendet – die Aufräumarbeiten dauerten noch bis 12 Uhr. Bei eisigen Temperaturen waren unter der Leitung der Gruppenführerin Natascha Schladenhaufen insgesamt 46 Einsatzkräfte im Einsatz – darunter allein 20 mit schwerem Atemschutz. Verletzt wurde niemand. Die Kriminalpolizei nahm noch am Morgen die Ermittlungen auf, weil Brandstiftung nicht ausgeschlossen werden kann. Die Feuerwehr vermutet allerdings, dass das Feuer im Bereich eines Holzofens in der Hütte entstanden ist – sie dagegen schließt Brandstiftung aus. Nicht so sicher ist sich da der Vorsitzende des Anglervereins, Michael Raineri: «Es ist doch eher eine sehr ungewöhnliche Uhrzeit – da war doch seit Stunden niemand mehr drin.» Uneinig sind sich Polizei und Feuerwehr auch über die Schadenshöhe: Die Feuerwehr vermutet 60 000 Euro Sachschaden, die Polizei geht von nur 10 000 Euro aus. Traurig ist Raineri vor allem über die für immer vor den Flammen zerstörten Fotos vom regen Vereinsleben der vergangenen Jahrzehnte. «Da waren jede Menge Alben drin, und die Wände hingen voller Bilder. Alles futsch.» Er habe morgens die Sirenen gehört, wäre aber im Traum nicht darauf gekommen, dass es das eigene Vereinsheim getroffen hat. «Und plötzlich klingelte es dann an der Haustür.» Er sei zum Einsatzort geeilt und habe sich sofort ein Bild von der Lage gemacht. «Heute Abend ist bei uns jetzt erstmal eine Vorstandssitzung. Da besprechen wir, wie wir jetzt vorgehen sollen.» Der Wiederaufbau des Angler-Hauses sei aber bereits geplant. Man hofft dabei auf die Unterstützung der Gemeinde. Die Angler lassen die Köpfe nicht hängen: «Machen wir jetzt halt das Beste draus.» roh

 

ASV Schlossborn e.V.